Zur Zeit der geringsten Eisausdehnung auf der Nordhalbkugel (August/September) ist lediglich die innere Arktis vereist. Seit einigen Jahren sind dann auch die Laptew-See und Ostsibirische See für einige Wochen ohne größere Probleme befahrbar. Anders sieht es an der Nordküste Grönlands und den nördlichsten kanadischen Inseln (z.B. Ellesmere-Insel) aus. Die vorherrschende Meeresströmung drückt das Packeis in diesen Gebieten zusammen, so dass dort in der Regel keine Durchfahrt per Schiff möglich ist. Im Raum Spitzbergen und Franz-Josef-Land zieht sich das Packeis nicht zuletzt wegen des Nordatlantik-Stroms bis über 80° nördliche Breite zurück.
Im Winter ist aus demselben Grund die geringste Ausdehnung im Raum Spitzbergen und bei Nowaja Semlja zu erwarten. Das Bering-Meer und vor allem das Ochotskische Meer ist im Spätwinter hingegen weit südlich vereist. Der Labrador-Strom verfrachtet das Eis am weitesten nach Süden und sorgt an der Ostküste Kanadas im Raum Neufundland für eine Packeisgrenze südlich von 50° nördliche Breite.
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Eisbedeckung Arktis von Cryosphere today
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