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Die Lebensmittel, die wir hier in Mitteleuropa bekommen, sind im Standardfall sicher und qualitativ hochwertig. Dennoch kann es vorkommen, dass die Ware recht rasch verdorben ist. Die Ursache ist in den meisten Fällen nicht ausreichende Hygiene bei der Aufbewahrung oder Zubereitung. Zahlreiche Lebensmittel bleiben länger genießbar, wenn sie kühl gelagert oder sogar eingefroren werden.

Kühlkette nicht oder nur kurz unterbrechen
Lebensmittel, die gekühlt oder sogar tiefgefroren werden müssen (zum Beispiel Hackfleisch, frischer Fisch oder Eis), sollte gerade bei warmem Wetter im Sommerhalbjahr sehr rasch aus dem Supermarkt nach Hause transportiert werden. Dort ist die Ware unverzüglich zu kühlen oder in den Gefrierschrank zu lagern. Sollte es sehr warm sein oder der Heimweg mehr als nur einige Minuten betragen, sind Isoliertaschen zu empfehlen, die meist direkt im Supermarkt angeboten werden.

Warum Lebensmittel Tiefgefrieren? Durch ein schnelles Schockfrosten wird das Wachstum von Mikroorganismen nahezu gestoppt. Denn bei den tiefen Temperaturwerten gefriert die Flüssigkeit im Lebensmittels und die Mikroorganismen, die die Alterung bewirken, können sich so kaum noch vermehren. Daher können tiefgefrorene Lebensmittel mehrere Wochen und Monate, manchmal sogar über ein Jahr gelagert werden. Was viele Menschen nicht wissen, der Verlust von Nährstoffen und Vitaminen ist selbst nach Monaten der Tiefkühlung ziemlich gering. Jedoch muss bei der Lagerung das Lebensmittel luftdicht verschlossen sein, sonst gibt es einen sogenannten Gefrierbrand. Gefrierschrank

Was ist Gefrierbrand?
Gefrierbrand entsteht, wenn das Gefriergut mit zuviel Sauerstoff eingefroren wird oder Teile des Lebensmittels durch eine undichte Verpackung mit der kalten Frischluft in Berührung kommen. Die in Mitleidenschaft gezogenen Stellen trocknen aus und erhalten eine weißlich-graue Farbe. Gefrierbrand ist weder ungesund noch schädlich, es mindert jedoch deutlich den Geschmack des Gefriergutes. Die betroffenen Stellen sind nicht wirklich genießbar und sollten großzügig entfernt werden. Ist das Lebensmittel großflächig betroffen, ist von dem Genuss komplett abzuraten. Verhindern kann man Gefrierbrand mit einer luftdicht verschlossenen Verpackung, am besten funktioniert jedoch eine eng anliegende Verpackung, am besten vakuumiert.

Wie lange sind tiefgefrorene Lebensmittel haltbar?
Während man bei gekaufter Tiefkühlware Hinweise auf der Packungsangabe erhält, ist man beim Einfrieren von frisch gekauften und selbstgekochten Lebensmitteln auf sich allein gestellt.
Friert man Lebensmittel und vorgekochte Speisen selbst ein, ist Frische die oberste Vorrausetzung. Je länger das Nahrungsmittel positiven Temperaturwerten ausgesetzt ist, umso größer ist der Qualitätsverlust. Vorteilhaft ist es, man überlegt sich bereits direkt nach dem Einkauf, welche Speisen haltbar gemacht werden sollen.
Sobald das Produkt für den Tiefkühlvorgang vorbereitet ist (gereinigt, getrocknet, in kleinere Stücke geschnitten), wird es in kleinen Portionen in ein gefriergeeignetes Gefäß oder eine spezielle Gefriertüte gegeben. Wichtig ist dabei die Luft- und Feuchtigkeitsundurchlässigkeit. Allerdings darf ein Gefäß auch nicht zu voll gefüllt werden, da es sonst in gefrorenem Zustand (durch Ausdehnung von sehr wasserhaltigen Speisen) aufplatzen oder sich zumindest der Deckel abheben könnte. Wie bei gekaufter Tiefkühlkost ist auch bei selbst Eingefrorenem eine Kennzeichnung ratsam, um den Überblick zu behalten. Das Datum und welches Lebensmittel eingefroren wurde sind sinnvolle Beschriftungen. Dafür passende Klebeetiketten sind in jedem Schreibwarenladen erhältlich.

Nun gilt es, das Gefriergut möglichst schnell runterzukühlen, damit der natürliche Alterungsprozess des Lebensmittels gestoppt wird. Werden allerdings zu viele Lebensmittel auf einmal ins Gefrierfach gegeben, verlangsamt sich der Kühlprozess und die Speisen leiden unter Haltbarkeits- bzw. Qualitätsverlust. Wichtig ist, das neue und damit noch wärmere Gefriergut nicht auf bereits gefrorene Tüten und Behälter zu legen, so kann ein gleichmäßiger Gefriervorgang stattfinden.

Als grobe Faustformeln für die Haltbarkeit einiger Lebensmittel (bei permanenter Lagertemperatur von -18 Grad Celsius) gelten folgende Zeiträume:

  • Fleisch und Fisch: 3 bis 10 Monate
  • Wurst: 2 bis 5 Monate
  • Obst und Gemüse: 5 bis 12 Monate
  • Kräuter: 3 bis 5 Monate
  • Backwaren: 2 bis 4 Monate
  • Milchprodukte: 2 bis 6 Monate
  • Selbstgekochte Lebensmittel: 1 bis 4 Monate

    Genauere Angaben über Lagerzeiten bestimmter Fleisch-, Wurst- oder Fischsorten, fragen Sie bei Ihrem Metzger oder Händler nach.

    Damit das Gefriergut seinen vitaminerhaltenden "Kälteschlaf" gut übersteht, sollte es anschließend langsam und schonend aufgetaut werden. Viele Lebensmittel, die gefroren direkt erhitzt werden, verlieren an Konsistenz. Nur einige wenige Gemüsesorten, wie zum Beispiel Spinat, überleben diese Vorgehensweise meist unbeschadet. Dagegen werden zarte Obstsorten, wie Himbeeren durch zu schnelles Erhitzen eher matschig. Fleisch, Fisch und besonders empfindliche Lebensmittel sollten am besten am Abend vorher aus dem Gefrierfach genommen und über Nacht im Kühlschrank aufgetaut werden, da Bakterien nach dem "Gefrierruhe" wieder aktiv werden und sich besonders schnell bei positiven Temperaturwerten vermehren.

    Wichtiger Hinweis: Bereits einmal eingefrorene rohe Lebensmittel, die komplett aufgetaut wurden, sollten nicht ein zweites Mal tiefgekühlt werden. Denn die Anzahl der Bakterien und Keime ist nach diesem Vorgang derart erhöht, dass das Produkt weitere Lagerzeiten qualitativ kaum übersteht. Wurde das eingefrorene Lebensmittel nach dem ersten Auftauen gekocht oder gebraten, kann es dagegen noch einmal eingefroren werden, allerdings sollte dies ziemlich rasch nach dem Abkühlen passieren.

    Energie sparen bei den Kühlgeräten
    Alle Kühlgeräte im Haushalt, wie Kühlschrank und Gefriergeräte, gehören zu den Großverbrauchern in Sachen Strom. Ihr Anteil am Jahresstromverbrauch beträgt im Durchschnitt etwa 20 bis 25 Prozent. Somit ist das Sparpotential an dieser Stelle besonders groß.

    Temperatur Gefrierschrank
    Im Gefrierschrank ist in der Regel eine Temperatur von -18 Grad völlig ausreichend. Ein Gefrierschrankthermometer hilft, die Temperatur genau einzustellen.

    Abtauen des Gefrierschranks
    Gefriergeräte und Kühlschränke ohne Abtauautomatik müssen regelmäßig abgetaut werden. Denn der Stromverbrauch des Geräts steigt bei der Bildung einer Eisschicht immens an. Schon eine Eisschicht von 2 Millimeter bedeutet etwa 15 bis 20 Prozent höheren Stromverbrauch. Eine ständige Eis- oder auch schon Reifbildung kann ein Zeichen für eine undichte Tür sein. In diesem Fall sollten die Dichtungen auf Sauberkeit und Festigkeit überprüft und bei Bedarf durch neue Dichtungsstreifen ersetzt werden.

    Unnötiges Öffnen vermeiden
    Bei jedem Öffnen der Gefrierschranktür entweicht kalte Luft und im Gegenzug strömt die warme Luft von außen in das Kühlgerät. Diese Erwärmung der Innentemperatur im Gefrierschrank und auf den Außenseiten der Lebensmittel muss der Kühlkompressor im Anschluss ausgleichen und verbraucht dabei natürlich Strom.

    Standort - kühler Platz ist vorteilhaft
    Der Gefrierschrank sollte an einem möglichst kühlen Ort im Haus oder der Wohnung, vorzugsweise im Keller, stehen. Denn je kühler der Standort ist, desto weniger Leistung muss das Gerät erbringen. Aus diesem Grund sollte ein Gefrierschrank nicht neben dem Herd oder der Spülmaschine aufgestellt werden. Auch ein Platz mit direkter Sonneneinstrahlung verschwendet Energie.

    Der Wärmetauscher an der Rückseite des Kühlgerätes muss immer freigehalten werden, damit die Luft frei zirkulieren kann. Der Abstand zwischen der Wand und dem Wärmetauscher sollte mindestens 5 Zentimeter betragen. Wird die Raumtemperatur um 1 Grad abgesenkt, verringert das den Stromverbrauch von Gefriergeräten um etwa 3 Prozent.

    Kühlgeräte Neuanschaffung
    Rund 20 bis 25 Prozent des Stromverbrauchs im Privathaushalt geht auf das Konto von Kühl- und Gefrierschränken. Deshalb sollte man sich beim Neukauf unbedingt für ein Gerät mit dem besonders empfehlenswerten EU-Label A++ oder A+++ entschieden.
    Hinweis: Ein Gefrierschrank der Effizienzklasse A++ verbraucht in der Regel nur halb so viel Strom wie Geräte der Klasse A.
    Denn man muss bedenken, Kühlgeräte lassen sich im Alltag nicht einfach abstellen und verbrauchen rund um die Uhr Strom. Daher lohnt sich auch ein mitunter höherer Kaufpreis, wenn das Gerät sehr stromsparend läuft.

    Sparen mit regelmäßiger Reinigung
    Der Wärmetauscher an der Rückwand der Kühlgeräte, dabei handelt es sich um ein Blechgitter oder um Rohrschlangen, sollte mindestens einmal im Jahr entstaubt werden. Denn der Staub wirkt wie eine zusätzliche Dämmschicht, durch die das Kühlgerät bis zu 10 Prozent mehr Strom verbraucht.
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