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Was will uns der Wetterbericht sagen?
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Die Lebensmittel, die wir hier in Mitteleuropa bekommen, sind im Standardfall sicher und qualitativ hochwertig. Dennoch kann es vorkommen, dass die Ware recht rasch verdorben ist. Die Ursache ist in den meisten Fällen nicht ausreichende Hygiene bei der Aufbewahrung oder Zubereitung. Zahlreiche Lebensmittel bleiben länger genießbar, wenn sie kühl gelagert werden.

Lebensmittel wie Fleisch, Obst und Gemüse sind schnell verderblich, auch wenn sie sachgerecht im Kühlschrank gelagert werden. Mit jedem Tag, den die Nahrungsmittel erleben, verlieren sie an Qualität und vor allem vermehren sich Bakterien ungehindert. Damit das, was nicht frisch verwertet werden kann, so viele Nährstoffe und Vitamine wie möglich behält, sollte man es unmittelbar nach dem Einkauf, haltbar machen.

Kühlkette nicht oder nur kurz unterbrechen
Lebensmittel, die gekühlt oder sogar tiefgefroren werden müssen (zum Beispiel Hackfleisch, frischer Fisch oder Eis), sollte gerade bei warmem Wetter im Sommerhalbjahr rasch aus dem Supermarkt nach Hause transportiert werden. Dort ist die Ware unverzüglich zu kühlen oder in den Gefrierschrank zu lagern. Sollte es sehr warm sein oder der Heimweg mehr als nur einige Minuten betragen, sind Isoliertaschen zu empfehlen, die meist direkt im Supermarkt angeboten werden.

Übersichtliche Mengen kaufen
Es ist empfehlenswert nur solche Mengen auf Vorrat zu kaufen, die im Haushalt auch wie vorgeschrieben gelagert werden können. Und man sollte vorher abschätzen, ob das Lebensmittel vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums überhaupt verzehrt werden kann. Gerade wer ein paar Tage nicht zu Hause sein wird, sollte vorher nicht zu viel schnell verderbliche Ware einkaufen.

Unterschied zwischen Verbrauchsdatum und Mindeshaltbarkeitsdatum?
Achten Sie schon beim Einkauf darauf: Besonders empfindliche Lebensmittel, wie Räucherlachs oder Hackfleisch sind bei der angegebenen Temperatur (meistens +2 Grad Celsius) zu lagern und spätestens bis zum entsprechenden Datum zu verbrauchen (= Verbrauchsdatum). Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) gibt das Datum an, bis zu dem die Ware bei Einhaltung der angegebenen Lagerbedingungen mindestens haltbar ist.
Kühlschrank

Warme Speisen erst abkühlen
Warme Speisen sollte man immer auf Raumtemperatur abkühlen lassen, bevor sie in den Kühlschrank gestellt werden. Wenn es einmal besonders schnell gehen muss, ist ein kühles Wasserbad erheblich preisgünstiger als das Abkühlen im Inneren des Kühlschrankes.

Abtauen
Gefriergeräte und Kühlschränke ohne Abtauautomatik müssen regelmäßig abgetaut werden. Denn der Stromverbrauch des Geräts steigt bei der Bildung einer Eisschicht merklich an. Schon eine Eisschicht von 2 bis 3 Millimeter bedeutet einen etwa 15 bis 20 Prozent höheren Stromverbrauch. Eine ständige Eis- oder auch schon Reifbildung kann ein Zeichen für eine undichte Tür sein. In diesem Fall sollten die Dichtungen auf Sauberkeit und Festigkeit überprüft und bei Bedarf durch neue Dichtungsstreifen ersetzt werden.

Unnötiges Öffnen vermeiden
Bei jedem Öffnen der Kühlschranktür entweicht kalte Luft und im Gegenzug strömt die warme sowie feuchte Luft von außen in das Kühlgerät. Diese Erwärmung der Innentemperatur im Kühlschrank und auf den Außenseiten der Lebensmittel muss der Kühlkompressor anschließend ausgleichen und verzehrt dabei natürlich Strom. So lassen sich durch eine gute Organisation der Küchenarbeit und ein durchdachtes Ordnungsprinzip im Kühlschrank selbst die Anzahl der Türöffnungen erheblich senken.

Energie sparen bei den Kühlgeräten
Alle Kühlgeräte im Haushalt, wie Kühlschrank und Gefriergeräte, gehören zu den Großverbrauchern in Sachen Strom und verbrauchen rund um die Uhr kostbare Energie. Ihr Anteil am Jahresstromverbrauch beträgt im Durchschnitt etwa 20 %. Somit ist das Sparpotential an dieser Stelle besonders groß.

Temperatur im Kühlschrank und Gefrierschrank
Die Temperatur im Kühlschrank sollte 7 Grad betragen. Bei den meisten Kühlgeräten ist dafür schon die Stufe 1 völlig ausreichend. Als Faustregel gilt, dass eine um 1 Grad höhere Temperatur etwa 6 Prozent Strom spart. Ein Kühlschrankthermometer hilft, die Temperatur genau einzustellen. Im Gefrierschrank ist in der Regel eine Temperatur von -18 Grad völlig ausreichend.
Kühl-Gefrier-Kombination

Standort - kühler Platz
Der Kühlschrank sollte an einem möglichst kühlen Ort im Haus oder der Wohnung stehen. Denn je kühler der Standort ist, desto weniger Leistung muss das Gerät erbringen. Aus diesem Grund sollte ein Kühlschrank nicht neben dem Herd oder der Spülmaschine aufgestellt werden. Auch ein Platz mit direkter Sonneneinstrahlung verschwendet Energie.
Der Wärmetauscher an der Rückseite des Kühlschranks muss immer freigehalten werden, damit die Luft frei zirkulieren kann. Der Abstand zwischen der Wand und dem Wärmetauscher sollte mindestens 5 Zentimeter betragen. Wird die Raumtemperatur um 1 Grad abgesenkt, verringert das den Stromverbrauch bei einem Kühlschrank um 5 bis 6 Prozent.

Neuanschaffung eines Kühlschranks
Etwa 20 bis 25 Prozent des Stromverbrauchs im Privathaushalt geht auf das Konto von Kühl- und Gefrierschränken. Deshalb sollte man sich beim Neukauf unbedingt für ein Gerät mit dem besonders empfehlenswerten EU-Label A++ oder A+++ entschieden.
Hinweis: Ein Kühlschrank der Effizienzklasse A++ verbraucht in der Regel nur halb so viel Strom wie Geräte der Klasse A.
Denn man muss bedenken, Kühlgeräte lassen sich im Alltag nicht einfach abstellen und verbrauchen rund um die Uhr Strom. Daher lohnt sich auch ein mitunter höherer Kaufpreis, wenn das Gerät sehr stromsparend läuft.

Die richtige Größenordnung planen: Bei einem Singlehaushalt ist 120 Liter Fassungsvermögen ausreichend, bei einer Familie kann man 60 Liter pro Person kalkulieren. 100 Liter ungenutzter Gefrierraum verbraucht bis zu 200 kWh, das sind das mindestens 50 Euro im Jahr. Auch sollte überlegt werden, ob der neue Kühlschrank ein Eisfach benötigt. Steht eine separate Gefriertruhe in der Nähe, kann auf ein Eisfach im Kühlschrank verzichtet werden. Denn ein integrierte Eisfach hat einen Anteil von etwa 50 Prozent am Gesamtenergieverbrauch des Kühlschranks.
In vielen Fällen kann es sich lohnen auf eine Kühl-Gefrier-Kombination zurückzugreifen.

Sparen mit regelmäßiger Reinigung
Der Wärmetauscher an der Rückwand der Kühlgeräte, dabei handelt es sich um ein Blechgitter oder um Rohrschlangen, sollte mindestens einmal im Jahr entstaubt werden. Denn der Staub wirkt wie eine zusätzliche Dämmschicht, durch die das Kühlgerät bis zu 10 Prozent mehr Strom verbraucht.

Inhalt
Es ist sinnvoll, den Kühlschrank möglichst voll zu stellen. Denn jede Saftpackung oder ein ähnlicher Gegenstand wirkt wie ein Kühlakku. Einmal abgekühlt speichern sie die Kälte und sorgen dafür, dass weniger Strom verbraucht wird. Das Lagern von Tiefkühlkost verschlingt viel Energie. Mit dem Kauf von frischem Obst und Gemüse aus Ihrer Region und der jeweiligen Saison sparen Sie diesen Strom ein und leisten einen persönlichen Beitrag zum Klima dieser Erde.

Energie sparen im Winter
Die Minusgrade im Winter lassen sich zur Reduzierung des Stromverbrauchs eines Kühlgerätes nutzen. Stellen Sie einfach zwei bis drei mit Wasser gefüllte Kühlakkus nach draußen. Sobald das Wasser gefroren ist, stellen Sie die Gefäße in den Kühlschrank. Das langsame Auftauen entzieht der Umgebung - also dem Innenraum des Kühlschranks - Wärme. Dadurch kann insgesamt mit niedrigerer Energiestufe gekühlt werden.

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